Zugegeben, der Bayerische Wald stand nicht ganz oben auf der Liste der Destinationen, die wir in absehbarer Zeit ansteuern wollen. Genau genommen war der Bayerische Wald überhaupt kein Thema – bis unsere Söhne uns zu Weihnachten ein paar Nächte in einer besonders hundefreundlichen Pension in der Region schenkten. Am Ende waren wir überrascht. Traumhafte Natur, herrliche Berge, großartiges Bier, freundliche Menschen – und ein Frühstück wie wir es wohl nie wieder bekommen werden.
Urlaub mit Hund im Bayerischen Wald, in St. Oswald, irgendwo nach Grafenau – Ortschaften, von denen wir noch nie auch nur gehört haben. Wir haben zwei Nächte im Ferienhof Landhaus Guglhupf geschenkt bekommen und müssen uns erst einmal mit der Gegend vertraut machen. Wir besorgen einen Reiseführer, recherchieren ein bisschen im Internet und merken: das könnte durchaus interessant werden. Also verlängern wir gleich einmal um zwei Nächte und fahren Ende März los.
Sammy ist aufgeregt, wie immer, wenn er ein paar Tage vorher merkt, dass wir wegfahren und inständig hofft, dass er mit ins Auto darf. Das Wetter war bei unseren letzten Reisen nicht wirklich gut, und auch für Bayern verheißt die Vorhersage – vorsichtig formuliert – abwechslungsreiches Wetter.
Als wir Koffer und Sammy ins Auto verfrachten, scheint allerdings die Sonne. Wir haben Zeit, der Bayerische Wald ist nur ein paar Hundert Kilometer entfernt, deshalb fahren wir erst am Vormittag weg. Gegen 11 sind wir in Passau. Dort wollten wir eigentlich immer schon einmal stehenbleiben, aber die Stadt liegt halt nicht wirklich gut: zu nahe, um bei irgendeiner Reise Zwischenstation zu machen. Und doch wieder zu weit weg, um einfach schnell einmal hinzufahren.
Eine Stadt und drei Flüsse





Endlich schaffen wir auch einmal Passau! Die Stadt hat sich einen Besuch auf jeden Fall verdient.
Diesmal passt Passau aber gut ins Konzept. Wir finden schnell eine Parkgarage im Zentrum – aber kaum sind wir in der Fußgängerzone angelangt, beginnt es auch schon wieder zu regnen. Wir flüchten uns in ein Café und merken bald, dass der Regen nachlässt und sogar die Sonne rauskommt. Wir sind überrascht, wie schön und lebendig Passau ist. Viele Geschäfte, nette Lokale, interessante Straßen und Gebäude.





Kirchen, Heilige und viele Flüsse – wir beschließen, gleich am Retourweg noch einmal in Passau Halt zu machen.
Wir geben uns die Dreiflüssestadt im Schnelldurchlauf: vom Domplatz mit dem Dom St. Stephan zur Alten Residenz, weiter zur Neuen Residenz und zum Rathaus. Bei der Prinzregent Luitpold-Brücke schauen wir aus sicherer Entfernung hinüber zur Veste Oberhaus und zum Dreiflüsseeck, wo sich Donau, Inn und Ilz vereinen. Bevor wir weiter nach St. Oswald fahren, genießen wir Passau noch bei einem Kaffee.
Fredl Fesl und der Stodbär
Den Guglhupf finden wir schnell, aber in St. Oswald gibt’s ja auch nicht wirklich viele Möglichkeiten sich zu verfahren. Frau Höpfl, die Besitzerin des Landgasthofs, begrüßt uns freundlich und ist von Sammy begeistert. „So ein Schöner“, sagt sie. Sammy ist froh, dass wir wieder in einem Appartement sind – und das im Guglhupf ist riesengroß. Außerdem gibt’s speziell für Sammy eine Garnitur Leckerlis.


Wir haben ein „kleines Kaff“ erwartet – und festgestellt, dass Grafenau eine tolle, kleinen Stadt ist, in der der „Stodbär“ los ist.
Am späteren Nachmittag fahren wir nach Grafenau. Die kleine Stadt hat rund 8.000 Einwohner, wie wir mittlerweile herausgefunden haben. Recht viel erwarten wir uns nicht, obwohl Fredl Fesl hier geboren wurde. Aber als wir uns am imposanten, leicht abfallenden Hauptplatz einparken, werden wir eines Besseren belehrt. In Grafenau gibt es jede Menge Geschäfte und Restaurants, und praktisch alle sind offen. Nach einer Runde durch die Stadt landen wir im Wirtshaus zum Stodbären, einem urigen Restaurant am Hauptplatz. Mittlerweile wissen wir auch, dass Grafenau eine besondere Beziehung zu den Bären hat. Die waren bis vor gar nicht allzu langer Zeit noch in den Wäldern rund um Grafenau heimisch. So viele gab es, dass Herzog Max sogar Bärenjagden veranstalten konnte. Heute gibt’s die Bären auch in Grafenau eher nur noch als Skulptur oder allgegenwärtiges Maskottchen. Auf dem Wappen von Grafenau schaut der Bär seit einem halben Jahrtausend über die Zinnen der Wehrmauer. Dass es eine solche gibt, verdankt Grafenau dem alten Kaiser Karl IV., der der Stadt 1376 die Errichtung der Mauern erlaubte – als einziger Stadt im Bayerischen Wald. Aber Grafenau ist ja auch die älteste Stadt im Bayerischen Wald.
Der Wald braucht den Menschen nicht
Der Star im Bayerischen Wald ist aber der Wald, und das liegt an einem Experiment, das irgendwann Mitte 1970 mit der Gründung eines Nationalparks begonnen hat. Oberste Prämisse dabei: Der Wald soll möglichst unangetastet bleiben, man will Natur Natur sein lassen. Im Naturpark Bayerischer Wald, übrigens der älteste und einer der größten Deutschlands, wächst der Wald, ohne dass der Mensch eingreift. Äste und Stämme verrotten vor sich hin, die Säge wird nur ausgepackt, wenn sterbende Bäume auf die Wanderer zu fallen drohen.


Im Naturpark Bayerischer Wald bleibt alles so, wie es der Natur eingefallen ist.
Zurück zum Stodbären. Wir essen Zander und, selbstverständlich, ein Bärenschnitzel mit Gurken und Kren. Dazu, auch klar, ein Passauer Bier. Spätestens jetzt haben wir die Bayern ins Herz geschlossen.
Zu kalt für Luchs & Co.
Neben der Hundefreundlichkeit rühmt sich der Guglhupf seiner Frühstückskörbchen, die früh am Morgen vor der Tür der Appartements stehen. Wobei, von einem Körbchen kann man eigentlich nicht sprechen, im Guglhupf sind die Frühstückskörbchen ausgewachsene Körbe, befüllt mit herrlich frischem Gebäck und allem, was Gott verboten hat. Marmeladen und Aufstriche, Wurst und Käse, Butter, weiche Eier, Kaffee und allerhand anderer Dinge, mit denen man gut und gerne fünf Erwachsene einen ganzen Tag lang versorgen könnte.
Das schlechte Wetter hat uns wieder. In der Nacht hat es durchgeregnet, jetzt ist es ziemlich kühl und nebelig. Wir disponieren um und verschieben die geplante Wanderung auf den Lusen. Stattdessen nehmen wir uns den Tierpark und den Waldwipfelpfad vor. Aber den müssen wir gleich wieder streichen. Es ist Mittwoch – und im Winter ist der Pfad Dienstag und Mittwoch zu. Bleibt uns also nur das Tierfreigelände. Auf mehr als 400 Hektar leben Wildtiere, die ursprünglich im Bayerischen Wald daheim waren, in mehr oder weniger freier Natur. Luchse, Wölfe, Wisente, Habichtskauze – und natürlich auch ein Bär haben hier viel Freiraum, aber auch Plätze, wo sie sich zurückziehen und ihre Ruhe vor alle den Touristen haben, die auf dem rund sieben Kilometer langen Wanderweg durch das Gehege spazieren.


Der Wolf bleibt auf Distanz, die Wildkatze ungerührt. Die anderen Tiere lassen sich bei diesem Wetter gar nicht erst blicken.
Heute ist so ein Tag, wo sich die Tiere lieber verziehen. Wir können es ihnen nicht verübeln. Nach ein paar Hundert Metern beginnt es ziemlich ungut zu regnen, den Schirm haben wir sicherheitshalber im Auto gelassen. Kein Wisent, kein Luchs, kein Elch, nur ein Uhu sitzt regungslos auf einem Baum, als würde ihn der Regen nicht im Geringsten stören. Irgendwo, weit hinten im Gelände, sehen wir einen einsamen Wolf, auch eine Wildkatze lässt sich blicken. Alle anderen Tiere bleiben unsichtbar, auch vom Bären gibt’s keine Spur.
Aber: Trotz Regen und verschollener Tiere ist die Wanderung ein Erlebnis. Der Wald ist naturbelassen und faszinierend.
Am Abend fahren wir wieder nach Grafenau. Heute wollen wir eine Pizza essen. Reservieren ist um diese Jahreszeit und unter der Woche wohl kaum nötig, denken wir. Falsch. Die Pizzeria ist schon am frühen Abend gerammelt voll. Macht nichts, glauben wir, weil es in Grafenau ungewöhnlich viele Lokale gibt. Doch auch im Restaurante Akropolis ein Stück weiter beinahe dasselbe Bild: jeder Tisch besetzt! Die Kellnerin entdeckt aber noch einen kleinen, freien Tisch ganz hinten in dem engen Lokal. Das Essen ist großartig, unsere Tischnachbarn sind von Sammy begeistert.
Bergsee statt Blockmeer
Neben dem wieder randvollen Frühstückskorb steht heute auch eine Flasche Wein. Frau Höpfl hat sogar an meinen Geburtstag gedacht! Auch das Wetter scheint ein Einsehen zu haben – blauer Himmel und Sonnenschein. Perfekt für eine Wanderung auf den Lusen.



Die Erstbesteigung des Lusen scheitert früh an einer Wurzel neben der Osen.
Der Lusen ist ein Berg im Bayerischen Wald, von dem ich noch nie gehört habe: 1.373 Meter hoch, mit einem Blockmeer am Gipfel und der bei Wanderern gefürchteten Himmelseiter, die kerzengerade, steil und elendslang das letzte Stück zum Gipfel führt.
Aber so weit kommen wir nicht. Wir parken das Auto auf einem Parkplatz neben dem Wanderweg und genießen die wunderbare Natur im Wald. Die Kleine Osen fließt idyllisch neben dem Weg, teilweise liegt noch Schnee. Sammy will den Wald rundherum entdecken und läuft immer wieder ein Stück auf die Seite. Während sich Manuela auf die Leine und Sammy konzentriert, stolpert sie über eine Wurzel und landet mit beiden Schienbeinen auf Steinen oder Wurzeln. Es tut ganz offensichtlich weh, die Schienbeine werden schnell blau und geschwollen, wir kühlen die Stellen mit Schnee. Zum Glück ist nichts gebrochen.
Das Abenteuer Lusen müssen wir für heute aber aufgeben, wir haben nicht einmal einen Kilometer geschafft. Wir gehen langsam zurück zum Auto und beschließen, eine angenehme Runde um den Großen Arbersee zu drehen. Der Bergsee liegt auf mehr als 900 Meter Seehöhe direkt am Großen Arber, dem höchsten Berg im Bayerisch-Böhmischen Gebirgsmassiv mit 1.456 Metern.





Der große Arbersee ist noch ziemlich vereist, auch rundherum kämpft der Frühling noch mit dem Schnee. Dem Holzkrokodil ist es jedenfalls noch zu kalt.
Beim See merken wir, das eigentlich noch Winter ist. Große Teile sind noch vereist. Die Wanderung rund um See führt durch einen idyllischen Wald und vorbei an den so genannten Schwingrasen, die wie kleine Inseln im See liegen.







Sammy mag den Schnee, deshalb ist er von der kleinen Wanderung rund um den See begeistert.
Am Ufer des Sees erholen wir uns nach der Runde mit den Süßigkeiten aus dem Frühstückskorb, ehe wir die Glasstraße Richtung St. Oswald nehmen. Die Glasproduktion hat in dieser Gegend eine lange Tradition. In Frauenau gibt es sogar ein Glasmuseum. Wir bleiben stehen, schauen uns ein paar Exponate im Museum und draußen im Garten an, trinken schlechten Kaffee und fahren weiter.


Das Glasmuseum ist, neben der Kirche, die große Attraktion von Frauenau.
Wir haben noch Zeit, deshalb wollen wir noch den Baumwipfelpfad mitnehmen. Außerdem habe ich im Regen am Vortag die Augenmuschel der Kamera verloren, die will ich suchen. Manuela geht alleine auf den Baumwipfelpfad, weil Hunde nicht hinaufdürfen. Sammy und ich suchen derweil die Augenmuschel, die wir tatsächlich auch finden. Am Weg lassen sich diesmal mehr Tiere blicken: jede Menge Wisente, sogar ein Luchs kommt aus dem Versteck.
Ich möchte auch noch auf den Baumwipfelpfad, der rund 1.300 Meter lang ist und in 44 Metern Höhe über den Mischwald führt. Aber ich darf auch nicht mehr rein: es wird schon zugesperrt.
Am Abend fahren wir wieder nach Grafenau. Diesmal haben wir in der Pizzeria Da Roberto reserviert. Dass das Lokal auch heute voll ist, wundert uns nicht: Die Pizzen schmecken großartig und sind wirklich günstig.
Stairways to Heaven
Lusen, nächster Versuch. Es ist ein bisschen kühl, aber schön. Gestärkt von einem Wahnsinnsfrühstück fahren wir zum Parkplatz, an dem wir gestern schon stehengeblieben waren – aber der ist, weil sich dort eine Baufirma häuslich niedergelassen hat, zu. Rundherum gibt es keine Möglichkeit stehenzubleiben, deshalb fahren wir weiter zu einem anderen Einstieg in den Wanderweg auf den Lusen, zum Waldhäuser-Ausblick. Das erste Stück führt durch einen idyllischen Wald, und ich spüre bald, dass es keine gute Idee war, den Rucksack mit der kompletten Fotoausrüstung mitzuschleppen. Außerdem komme ich nach einem knappen Kilometer drauf, dass ich am Parkplatz vergessen habe, die Sportschuhe gegen die Wanderschuhe zu tauschen. Umdrehen mag ich nicht mehr, wir gehen weiter.







Eine Idylle aus Wasser und Eis am Fuße des Lusen. Später ist es mit der Idylle vorbei, als uns klar wird, dass wir da hinauf müssen…
Und das ist keine gute Entscheidung. Wie einer dieser vertrottelten Halbschuhtouristen rutsche ich auf den immer häufigen auftauchenden Schneefeldern weg, manchmal versinke ich im Schnee. Zudem ist die Wanderung gar nicht so einfach, wie wir angenommen hatten. Es ist steil, unwegsam und herausfordernd – und dazu eben immer wieder Eis und Schnee.
Aber es ist schön, auch wenn ich mich eher auf den Weg, denn auf die Landschaft konzentrieren muss. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir die berühmte Himmelsstiege: kerzengerade geht es hinauf in Richtung Gipfelkreuz. Es schaut gar nicht so weit aus, zieht sich aber enorm. Das letzte Stück geht direkt durch das Blockmeer, was die Sache nicht einfacher macht: auf den Steinen ist es gar nicht so einfach, Haltung zu bewahren…





Umdrehen ist keine Option, also nichts wie „Aufi auf den Berg“. Sammy meistert die Himmelsstiege sowieso ohne Probleme.
Aber wir schaffen es. Sammy ist der Held am Gipfelkreuz, zum ersten Mal hat er einen Berg von dieser Höhe bestiegen – wir übrigens auch. Wir genießen den Ausblick rund um den Lusen und gehen auf einer alternativen Route zurück, einem langen, relativ flachen und breiten Weg hinunter zum Ausgangspunkt beim Waldhäuser-Ausblick.





Der Weg ins Tal hinunter wird anfangs zur winterlichen Rutschpartie, unten ist dann Gott sei Dank schon Frühling.
Nach einer ausgiebigen Dusche fahren wir noch einmal nach Grafenau, zum Abendessen bleiben wir dann in St. Oswald, wo wir selbst testen wollen, ob sich Da Luigi die Lobeshymnen im Internet tatsächlich verdient hat. Wir reservieren natürlich nicht, und das hätte uns beinahe um eine wirklich sensationelle Pizza gebracht. Das Lokal ist schon früh am Freitagabend voll, aber die Kellnerin sperrt für uns einen zusätzlichen Raum auf. Die Pizzen sind nicht nur gut, sie sind auch riesengroß. Wir nehmen mit, was wir nicht essen können – und das sind beinahe nochmal zwei normale Pizzen!
Noch einmal Passau
Auch am letzten Morgen im Bayerischen Wald wartet pünktlich um 8.30 Uhr der Frühstückskorb vor der Tür. Nicht nur deshalb hat sich Bayern ausgezahlt, wir können uns durchaus vorstellen, irgendwann wieder für ein paar Tage hierherzukommen. Fix eingeplant haben wir bei der Fahrt nach Hause einen Zwischenstopp in Passau. Wir gehen ein bisschen durch die Stadt, kaufen ein wenig ein und beenden Bayern wie geplant mit einem riesigen Erdbeerbecher – obwohl es eigentlich viel zu kalt für Eis ist. Macht nichts, man muss sich schließlich auch einmal quälen können.
BAYERISCHER WALD
Einwohner: Niederbayern hat rund 1,2 Millionen Einwohner, die Oberpfalz 1,1 Millionen.
Hauptstadt: Die größten Städte sind Regensburg, Passau und Deggendorf
Regionen & Sprachen: Der Bayerische Wald erstreckt sich über 130 Kilometer Länge und 60 Kilometer Breite zwischen Oberpfälzer Wald, Tschechien, Mühlviertel und Donauebene.
Geschichte: Die ersten Siedlungen entstehen um 2300 bis 1200 v. Chr. bei Straubing und Passau, im 5. Jahrhundert beenden die Alamannen die römische Glanzzeit. Ab dem 8. Jahrhundert haben die Karolinger in der Region das Sagen, 1180 geht das Herzogtum Bayern an die Wittelsbacher. Nach dem dreißigjährigen Krieg besetzen Österreicher und Napoleons Truppen Niederbayern, 1806 wird Bayern Königreich, die Region heißt erstmals Bayerischer Wald. Nach dem Zweiten Weltkrieg kommt das „Armenhaus Bayern“ langsam auf Touren, Universitäten entstehen in Regensburg und Passau, der Tourismus wird wichtiger, die Wirtschaft wächst.

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