Wir haben beschlossen, Sammy mitzunehmen, wann immer das irgendwie möglich ist. Manchmal geht das aber beim besten Willen nicht. Vor allem, wenn wir fliegen. Für Mallorca haben wir nur eine Woche Zeit, also ist eine Anreise mit Auto und Fähre kein Thema. Auf der Insel stellt sich heraus, dass wir – eher zufällig – die beste Zeit für Mallorca gewählt haben: Mitte Jänner gibt es auf Mallorca tatsächlich ein paar Tage beinahe ohne Touristen.
Sammy hofft bis zuletzt darauf, dass er doch noch mitdarf. Aber dann müsste er in einem Käfig im Transportraum des Flugzeuges reisen – und das tun wir ihm ganz sicher nicht an. Er verabschiedet uns mit diesem traurigen Blick, der bei uns wie immer Schuldgefühle aufkeimen lässt. Wir fliegen Samstagvormittag ab und sind zwei Stunden später in Palma. Am Hertz-Schalter bekommen wir zwar nicht den gebuchten Fiat 500, aber der Ford Puma ist auch ok. Keine halbe Stunde später stehen wir vor dem Haus in Sa Cabaneta, in dem unsere Tochter und ihr Mann gerade ein Jahr verbringen. Wir besuchen die beiden, Mallorca ist zweitrangig. Überhaupt ist es ein eigenartiges Gefühl, eine Reise nicht bis ins Detail zu planen. Wir haben einen Reiseführer überflogen, aber keine großen Pläne gemacht. Die Kinder werden uns durch Mallorca führen.





Am Strand von Can Picafort dominieren skurrile Skulpturen und ein Leuchtturm.
Wir haben ein Zimmer im Hostal Blanca in der Carrer Illes Canaries auf der anderen Seite der Insel in Can Picafort gebucht, mit Balkon und Blick aufs Meer. Bevor wir das Zimmer beziehen, zeigen uns die Kinder Pollença, ein charmantes Dorf im Norden Mallorcas. Es sind kaum Menschen unterwegs. Wir trinken Kaffee im Cafe Espanol am Plaça Major und gehen dann die 365 Stufen über die legendäre Carrer del Calvari hinauf auf den El Calvari bis zur Kapelle. Vor uns nehmen auch ein paar Schafe die Stufen.







In Polenca müssen wir über 365 Stufen hinauf zur Kapelle am El Calvari.
In Can Picafort bringen wir später die Koffer aufs Zimmer, dann gehen wir die paar Meter zum Meer. Es ist kühl, der Wind bläst ziemlich stark, das Meer und die Wellen sind entsprechend wild. Wir fahren weiter nach Alcúdia, die Stadt mit dem angeblich schönsten Sandstrand Mallorcas. Aber dort wollen wir vorerst gar nicht hin, wir gehen ein Stück durch das schöne historische Zentrum, das – im Gegensatz zu Pollença – schon am frühen Abend ziemlich voll ist. Wir landen in der Osteria El Patio, wo wir herrliche Pizzen und mallorquinischen Wein genießen. Im Zentrum von Alcúdia brennen inzwischen an allen Ecken Feuer. Die ganze Stadt scheint unterwegs zu sein und zu feiern. An den offenen Feuern grillen die Leute, alle haben Spaß. Wir sind allerdings zu müde zum Feiern. Wir gehen entlang der Stadtmauern zum Parkplatz, steigen in den Ford Puma, bringen die Kinder zurück nach Sa Cabaneta und fahren ins Hotel. Gott sei Dank ist Mallorca mit dem Auto schnell einmal durchquert…
Miró und Sa Seu







Sogar die Enten sind von Miras Werken schwer begeistert!
Es ist kühl, aber es regnet nicht. Wir frühstücken in einem kleinen Café in der Nähe vom Hotel und fahren dann nach Sa Cabaneta, um mit den Kindern nach Palma zu fahren. Wir bleiben zuerst am Stadtrand und sehen uns die Fundació Pilar i Joan Miró oberhalb des Cala Major an. Nach Mirós Tod 1983 wurden aus dem Wohnhaus und dem Atelier Museum mit Werken des Künstlers. Mittlerweile gibt es wegen der vielen Objekte ein drittes Gebäude, der Garten ist Ausstellungsfläche für Mirós Skulpturen.





300 Jahre wurde an der Sa Seu gebaut.
Wir fahren hinein ins Zentrum von Palma, das Wetter wird immer besser, sogar die Sonne kommt heraus. Perfektes Wetter, um über die Stadtmauer zur gotischen Catedral de Mallorca – auf mallorquinisch ganz einfach Sa Seu – zu wandern. 300 Jahre wurde ab 1230 an der 110 Meter langen Kathedrale gebaut, die 1851 bei einem Erdbeben auch schon wieder weitgehend zerstört, aber sofort wieder renoviert wurde. Danach gehen wir kreuz und quer durch Palma, durch die Oberstadt und die Unterstadt – vorbei an Palästen und Kirchen, Museen und Plätzen. In Sa Llotja, der lichtdurchfluteten ehemaligen Börse, sehen wir uns die aktuelle Ausstellung an, dann widmen wir uns in der Vermuteria La Rosa Catalina am Plaça del Pont vielen großartigen Tapas.






Wir durchqueren Palma quer durch Ober- und Unterstadt.
Enge Kurven und steile Klippen
Ans Cap de Formentor fahren wir allein. Erdi muss in der Schule in Inca unterrichten, Marlene besucht einen Spanischkurs. Auch heute hat das Wetter noch gehörig Verbesserungspotenzial. Schon beim Frühstück friert uns, und auch am Cap ist es bitterkalt. Aber immerhin kommt die Sonne raus, als wir beim ersten Aussichtspunkt stehenbleiben und, begleitet von ein paar Schafen, die zahlreichen Stufen entlang der Klippen gehen. Die Aussicht ist fantastisch, und weil wir frühmorgens unterwegs sind, sind auch nur wenige Touristen da.










Das Cap de Formentor mit dem Leuchtturm am Ende der Halbinsel ist nur selten so einsam.
Der kleine Parkplatz beim Leuchtturm am Ende der rund 13 Kilometer langen Halbinsel ist klein und im Normalfall hoffnungslos überfüllt. Heute ist alles ruhig, wir sind Auto Nummer vier am Parkplatz. Dafür kommen immer mehr offenbar sehr fitte Radfahrer beim Leuchtturm an. Wir genießen die Aussicht und fahren die kurvenreiche Strecke zurück, bleiben aber alle paar Serpentinen stehen, um zu fotografieren.
In Port de Pollença machen wir Pause und genehmigen uns am Hafen im Gran Cafe 1919 Kuchen und Kaffee. Mittlerweile scheint die Sonne, es ist warm und angenehm. Aber wir wollen weiter Richtung Sa Calobra. Zu dem kleinen Ort mit der von Klippen umgebenen Bucht führt eine berüchtigte Straße, eng mit vielen Kurven und speziellen Herausforderungen wie der Nus de la Corbata, der „Krawattennadel“, wo sich eine 300-Grad-Kurve quasi selbst überquert. Die Straße ist nicht nur für Autofahrer schwer zu befahren, auch Radfahrer mühen sich in rauen Mengen die Serpentinen hinauf und hinab quälen.






Am Weg nach Sa Calobra: traumhafte Strände, die einsame Serra de Tramuntana – und herausfordernde Serpentinen.
Vor allem bergab rasende Radfahrer sind, wie wir ein paarmal merken, eine latente Gefahr. Immer wieder bleiben wir in der Serra de Tramuntana stehen, um das gigantische Bergpanorama und den 1.445 Meter hohen Puig Major zu bewundern. Ein Stück nach dem Col de Reis drehen wir bei einer Brücke um, weil die Straße hinunter nach Sa Calobra immer enger und die Gegend nicht mehr so beeindruckend wie zuvor sein soll.
Am Weg nach Sa Cabaneta bleiben wir beim Embalse de Cúber stehen und wandern eine Runde um den See. Der Cúber ist der größte Stausee Mallorcas.


Eine Runde um den See muss sein.
Am Abend essen wir bei den Kindern herrliche Zitronenspaghetti – mit dem Saft der riesigen Zitronen aus dem Garten.
Die Dörfer von Chopin, George Sand und Ava Gardner
Wir bleiben in der Serra di Tramuntana und nehmen uns einige der schönsten Dörfer in dieser dramatisch schönen Bergwelt vor. Wenn es in Sóller etwas in Übermaß gibt, dann sind das Orangen und Zitronen. Rund um den Ort, aber auch mitten im Zentrum wachsen Unmengen an Früchten von den Bäumen, viel größer, viel schöner und vor allem viel besser als alles, was man daheim im Supermarkt erstehen kann.







Sóller: Orangen, Zitronen, Croissants und herrliche Plätze.
Kein Wunder, dass die Orangen einen beträchtlichen Anteil am wirtschaftlichen Aufstieg der kleinen Stadt geleistet haben: Schon im Mittelalter verdankte Sóller seinen Wohlstand dem Anbau von Orangen. Uns zieht es zuerst aber in eine der vielen engen Gassen in der Innenstadt. Die Kinder bringen uns zu einer kleinen Bäckerei, die sie bei einer ihrer Radtouren quer durch die Insel entdeckt und in der sie besten Croissants auf der Insel gefunden haben. Wir kosten uns durch und müssen zugeben: besser geht’s vermutlich wirklich nicht. Die Plaça Constitució ist einer der schönsten Plätze in ganz Mallorca, nicht zuletzt wegen der Kirche Sant Bartolomeu und der Banc de Sóller – beides Jugendstilbauten von Joán Rubió i Bellver, einem Schüler Gaudís.
Von Erzherzog Ludwig Salvador bis zu Ava Gardner waren allerlei prominente Besucher von dem pittoresken Dorf Deià angetan. Heute haben wir die malerischen Gassen fast für uns allein: Kaum ein Tourist verirrt sich Mitte Jänner in das Dorf, auch die Einheimischen bleiben offenbar lieber daheim.







Deià hat nicht nur Ava Gardner begeistert. Aber Mitte Jänner bleiben sogar die Touristen aus.
Auch Valldemossa erleben wir so, wie es Besucher nur selten zu Gesicht bekommen: die mit unzähligen Pflanzen und bunten Blumen geschmückten Steinhäuser entlang der verträumten Gassen sind praktisch menschenleer. Man bekommt eine Vorstellung davon, was George Sand an diesem Ort gefunden hat, den sie in einem ihrer Bücher als den schönsten Ort beschreibt, den sie jemals besucht hat. George Sand war einen Winter lang in Valldemossa, gemeinsam mit Fréderic Chopin, der sich auf Mallorca von seiner Tuberkulose erholen wollte. Sand und Chopin residierten damals, im Winter 1838/39, recht bescheiden in einer Mönchszelle der Cartoixa, dem Kartäuserkloster von Valldemossa.












Auch in Valdemossa ist es im Jänner ungewöhnlich ruhig. Man kann nachvollziehen, was George Sand und Fréderic Chopin an dem Dorf gefunden haben.
Das Kloster zählt zu den spannendsten Gebäuden der Insel: Spaniens König ließ im 14. Jahrhundert auf den Mauern eines arabischen Schlosses einen Palast errichten, der den Mönchen übertragen und von diesen zum Kloster umgebaut wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Mönche enteignet, heute ist das Kloster vor allem Museum.






Rund um Banyalbufar bietet sich an jeder Ecke ein fantastischer Blick übers Meer.
In Banyalbufar gehen wir hinunter in Richtung Meer. Der Weg ist extrem steil – und uns graut bei dem Gedanken, dass wir da auch wieder rauf müssen. Auf einer Felsplattform, die abrupt und steil ins Meer abfällt, ist die Aussicht fantastisch – auch hinunter auf den etwas eigenartigen Hafen. Es ist spät, also mühen wir uns hinauf in das von Arabern gegründete Dorf und fahren weiter nach Estellencs, das uns wesentlich besser gefällt als Banyalbufar.
Traumhafte Strände, spektakuläre Caps








Meeresrauschen am Cala ses Olles.
Mitte der Woche wird das Wetter langsam besser – wärmer, sonniger, so wie wir uns Mallorca eigentlich vorgestellt haben. Also zieht es uns zum Meer, zum felsigen Strand Cala ses Olles. Wir genießen die Sonne, schauen den Wellen und der untergehenden Sonne zu, ehe wir ganz kurz und lose Bekanntschaft mit dem Ballermann machen: Wir holen uns Pizzen aus dem Dolce Vita in der Gran Via Can Pastilla, die unmittelbar vor der Saufmeile liegt, und essen daheim bei den Kindern in Sa Cabaneta. Im Hostal Blanca stimmt irgendetwas mit der Dusche nicht: das Wasser wird kühler und kühler. Am Morgen gibt’s notgedrungen eine eiskalte Dusche, aber am Abend passt zum Glück wieder alles.
Es ist sonnig und beinahe wolkenlos, als wir uns den nordwestlichen Teil der Insel vornehmen. In Artà lassen wir es gemütlich mit einem Kaffee auf einem der idyllischen Plätze angehen, ehe wir hinauf zur Festung und zur Wallfahrtskirchen Sant Salvador gehen. Ein paar Kilometer weiter liegt Capdepera, ein netter Ort mit einer gigantischen Festung aus dem Mittelalter, Sa Torre Cega, oberhalb des Zentrums.







Oberhalb von Artà wachen Wallfahrtskirche und Festung über den Ort.
Bevor wir weiter zum Cap de Capdepera fahren, nutzen wir das schöne Wetter aus und bleiben ein paar Stunden am traumhaft weißen Sand der Cala Agulla. Das Wasser ist unglaublich klar, tiefgrün und blau schimmernd, der Strand beinahe menschenleer. Gut erholt fahren wir weiter ans Cap, eine der schönsten Ecken Mallorcas.


Der traumhafte Cala Agulla gehört und ganz alleine!
Wir wandern vom Far de Capdevera hinaus auf die Felsen, während die Sonne draußen am Meer langsam untergeht. In Cala Ratjada entscheiden wir uns für das zweite Tapas-Lokal – das erste hat Wiener Schnitzel als Tagesgericht auf der Karte und disqualifiziert sich damit selbst. Das Euforia Tapas ist auf jeden Fall die bessere Wahl: Herrlicher Blick aufs Meer und fantastische Tapas.







Das Cap de Capdevera ist bei Sonnenuntergang noch schöner!
In deutscher Hand…
Die Woche auf Mallorca vergeht schnell. Den letzten Tag beginnen wir in Inca, wo wir uns mit den Kindern treffen. Inca ist ganz ok, mehr aber auch nicht. Nach einem Kaffee im Rosario fahren wir nach Santanyi, einem der Lieblingsorte der deutschen Touristen. Viel los ist um diese Jahreszeit auch hier nicht, trotzdem wird einem hier besonders klar vor Augen geführt, warum Mallorca sich den zweifelhaften Ruhm als 17. Bundesland von Deutschland verdient hat. Die paar Menschen, die sich auf die Straße verirren, sprechen Deutsch, das Café am Plaça Major mit den Tischen in der Sonne ist ganz und gar deutsch. Spanisch wird hier nicht gesprochen. Die deutsche Dominanz ist ohnehin von der ersten Sekunde auf der Insel an unübersehbar und unüberhörbar. Das Radio im Mietauto ist schon auf den deutschen Inselsender eingestellt, überall in den Städten gibt es die deutsche Inselzeitung, im Radio und auf Plakaten werben Unternehmen, die den Umzug von Deutschland nach Mallorca organisieren, und die paar Touristen, die sich Mitte Jänner hierher verirren, sind zum allergrößten Teil Deutsche.


In Santanyi leben, so scheint’s, nur Deutsche…
Wenig los ist zum Glück auch in Cala Figuera. Der Ort schmiegt sich an den Hang und geht unten am Meer in einen authentischen Fischerhafen in einem engen Fjord über. Direkt am Wasser führt ein schmaler Weg rund um den Hafen, vorbei an alten Fischerhütten und Bootsgaragen.


Cala Figuera hat noch immer viel vom Charme eines alten Fischerhafens.
Einmal wollen wir natürlich noch an einen Strand. Wir fahren in den Parc Natural de Mondragó und bleiben an einem der Sandstrände stehen, dem Cala S’Amarador. Auch hier: kaum Menschen in der Bucht mit dem idyllischenBootshaus und glasklarem Meer. Marlene und Erdi wagen sich ins kalte Wasser, wir sehen lieber vom Strand aus zu.







Eine kleine Portion Mut ist Mitte Jänner doch nötig, wenn man sich am Cala S’Amarador ins Wasser wagt.
Am Weg nach Sa Cabaneta bleiben wir in Ses Salines stehen, weil es hier einige gute Restaurants geben soll. Wir landen im Triple Restaurant am Plaza Sant Bartomeu und essen ein letztes Mal herrliche Tapas. Dann bringen wir die Kinder nach Sa Cabaneta, fahren zurück ins Hotel und packen. Wir schlafen nur ein paar Stunden, weil wir früh zum Flughafen müssen. In Palma ist es angenehm warm, die Rückgabe des Mietwagens funktioniert problemlos, der Flug ebenfalls. Am frühen Nachmittag landen wir in Wien – und sind plötzlich wieder mitten in der Realität angekommen. Nämlich mitten im Winter.
Daheim wartet Sammy auf uns. Was er davon hält, dass wir alleine weggefahren sind, lässt er uns lautstark bellend wissen…
MALLORCA
Einwohner: 950.000
Hauptstadt: Palma
Regionen & Sprachen: Sechs Comarques – Llevant, Migjorn, Palma, Pla de Mallorca, Raiguer, Serra de Tramuntana. Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch. Höchster Berg ist der Puig Major mit 1.445 Meter
Geschichte: Etwa 4000 v. Chr. wurden die Balearen von der Iberischen Halbinsel und von Südfrankreich aus besiedelt. Später kamen Menschen aus dem östlichen Mittelmeer und bauten die talayots – Wachtürme, die Wohnanlagen und Begräbnisstätten sicherten. Das Ende der Talayot-Kultur brachten die Römer, die Siedlungen wie Palma und Alcúdia gründeten und der Insel den Namen „Balearis Major“ verpassten. Zwischen 902 und 1229 war Mallorca ein strategisch wichtiger Stützpunkt muslimischer Mauren. Mit den Mauren hatten die Christen keine Freude, deshalb begann noch im 8. Jahrhundert die Reconquista. Erst 1229 eroberte „El Conqueridor“ Jaume I. Mallorca zurück, Befestigungen, Kirchen und Klöster wurden errichtet. Bis zum 18. Jahrhundert war Mallorca unter den Reyes Católicos selbständiger Teil der Krone von Aragón und später von Spanien. Während des Bürgerkriegs fiel Mallorca 1936 an die Truppen von Genral Franco, der die Balearen als Stützpunkt nutzte. Mit Ende des Zweiten Weltkriegs begann der Tourismus immer mehr zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor zu werden. Nach dem Tod Francos und der Demokratisierung Spaniens erhielten die Balearen 1983 den Status einer autonomen Region Spaniens.

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